RGB-8x8-LED-Matrix

8x8-RGB-LED-Matrix
8x8-RGB-LED-Matrix

05.09.2009

Bis­her sind nur die bei­den not­wen­di­gen Tei­le bestellt, mehr dazu also zu einem spä­te­ren Zeit­punkt…

22.10.2009

Sowohl der Rain­bow­dui­no als auch die ent­spre­chen­de LED-Matrix sind zwi­schen­zeit­lich ange­kom­men und haben Ihren ers­ten Funk­ti­ons­test über­stan­den.

Ein ers­ter “Rück­schlag” war, dass ich mir die Matrix güns­ti­ger bil­lig in Chi­na Hong­kong Fern­ost besorgt habe. Damit habe ich zwar nur knapp die Hälf­te bezahlt — aber dass wider­um ging sowohl auf Kos­ten der Zeit (die Sen­dung hat, im Gegen­satz zu eini­gen ande­ren Bestel­lun­gen der letz­ten Wochen und Mona­te, fast 6 Wochen benö­tigt) als auch ein wenig auf Kos­ten der Qua­li­tät: mei­ne Matrix besteht nicht aus den über­all zu sehen­den run­den LEDs, son­dern aus qua­dratischen mit run­den Ecken (Bild folgt bei­zei­ten; übri­gens war beim Fern­ost­händ­ler selbst­ver­ständ­lich die Matrix mit run­den LEDs dar­ge­stellt), fer­ner ist die gesam­te Matrix in sich nicht eben, son­dern durch­ge­bo­gen, so dass auch die Pass­ge­nau­ig­keit im Ardui­no ein wenig zu wün­schen übrig lässt.

Aber sie leuch­tet auch. Wenn­gleich erst im zwei­ten Ver­such, denn man­gels recht­ecki­gem Pin wie bei der Ori­gi­nal-LED-Matrix bin ich natür­lich sofort auf den Steck-die-Matrix-falsch-auf-den-Rain­bow­dui­no-Trick rein­ge­fal­len.

29.10.2009

Ges­tern habe ich mei­nen ers­ten Ver­such gestar­tet, mein­ein Rain­bow­dui­no sinn­voll zu pro­gram­mie­ren — und bin kläg­lich geschei­tert. Ziel war es ursprüng­lich, die mtX­con­trol von rngtng zu tes­ten, dem Gewin­ner des Seed­stu­dio Rain­bow­dui­no Car­ni­val Wett­be­werbs. Auch tobi, der Pro­gram­mie­rer der Gewin­ner­soft­ware, hat­te wie ich mit dem Umstand zu kämp­fen, dass er sei­nen Rain­bow­dui­no mit einem Ardui­no pro­gram­mie­ren muss­te und hat­te das Pro­blem gelöst. Aller­dings hat auch er das Pro­blem, dass sei­ne Doku­men­ta­tio­nen, sagen wir, zum Teil etwas mager sind. So bekommt man beim Down­load von mtX­con­trol zwar ein gan­zes Paket mit ein­zel­nen Soft­ware­stück­chen, wel­ches jedoch wo mit wel­chem Stück ver­knüft wer­den muss, bleibt einem wei­test­ge­hend selbst über­las­sen.

Ich ver­su­che, ein wenig Licht ins Dunk­le zu brin­gen für die­je­ni­gen, die an den glei­chen Stel­len haken wie ich:

    1. Der Download

      github_mtXcontrol

      Die Sei­te git­hub war mir bis dato über­haupt kein Begriff, gewohnt bin ich Sourcef­or­ge oder Goog­le­code. Im unte­ren Bereich, der mir zunächst beson­ders ins Auge fiel, waren sämt­li­che Datei­en der Pro­jekts ein­zeln auf­ge­führt, ähn­lich einem FTP-Ver­zeich­nis. Der ein­zel­ne Datei­kom­men­tar am Ende jeder Zei­le ver­wirr­te mich jedoch nur, ich wuss­te nicht was ich brauch­te und was nicht und was jetzt aktu­ell war. Durch Zufall habe ich dann den All-in-One-But­ton oben gefun­den: Down­load. Wie logisch eigent­lich. Und so ein­fach.

    2. Die einzelnen Dateien

      Tobi weist zwar dar­auf hin, dass man sowohl Pro­ces­sing als auch die Ardui­no-IDE benö­tigt, aber… Was genau jetzt wohin muss und was nicht, war, zumin­dest bei mir, mehr das übli­che try-and-error…

      • Sämt­li­che pde-Datei­en und das data-Unter­ver­zeich­nis müs­sen in ein eige­nes Pro­jekt­ver­zeich­nis von Pro­ces­sing. Ohne das Ver­zeich­nis firm­ware, auch wenn das ein­fa­cher wäre.
      • Das Ver­zeich­nis firm­ware kommt als eige­nes Pro­jekt­ver­zeich­nis in die Ardui­no-IDE.
      • Das Ver­zeich­nis rain­bow­dui­no aus dem firm­ware-Ver­zeich­nis kommt ins Ver­zeich­nis \hardware\libraries der Ardui­no-IDE. Das hat Tobi zwar geschrie­ben, aber das lib-Ver­zeich­nis der IDE fällt einen klei­nen Tick eher ins Auge — das hilft nur über­haupt nicht.
    3. Der Upload

      Ich besit­ze nur einen ori­gi­na­len Ardui­no. Kei­nen See­dui­no. Kein UART. Und ich schei­te­re ger­ne an absur­den Sachen. Das fängt bei der Ver­ka­be­lung an, da rei­chen schon eng­li­sche Bezeich­nun­gen, die ich nicht auf mei­nen Gerä­ten fin­de.

      Fol­gen­de Ver­bin­dun­gen müs­sen also her­ge­stellt wer­den:

      Ardui­no → Rain­bow­dui­no

      • tx → tx
      • rx → rx
      • gnd → gnd
      • 5V → vcc
      • Reset → DTR
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      In die­sem Fall hat tobi sei­ne Anlei­tung auch schon einen Tick erwei­tert, wenn­gleich die Sache mit der Reset-Lei­tung  mein kleins­ten Pro­blem war.

      Bevor man den Ardui­no als Bin­de­glied nut­zen kann, muss noch ein lee­res Pro­gramm (aber nicht ganz so leer wie in mei­nem ers­ten Ver­such) hoch­ge­la­den wer­den. War­um auch immer.

      /* blank sketch to upload on Arduino */
      void setup()
      {
      }
      
      void loop()
      {
      }
      

      Erst dann lädt man das Firm­ware-Sketch in die Ardui­no-IDE, ver­gisst nicht unter Tools / Board auf “Duem­li­a­no­ve /w ATme­ga 168″ umzu­stel­len — und wird glück­lich.

    4. mtX­con­trol

Das Pro­gramm wird in Pro­ces­sing gestar­tet. Wel­ches Pro­gramm denn genau? Da sind doch gleich 8 ver­schie­de­ne pde-Datei­en!  Naja, wer nicht wie ich manch­mal zu umständ­lich denkt, der könn­te sich viel­leicht auf Anhieb mit mtX­con­trol anfreun­den. Alle ande­ren, die genau­so bekloppt sind wie ich, soll­ten halt mtXcontrol.pde als ers­tes tes­ten.

30.10.09

Mit vie­lem Hin und Her bekam ich mei­nen Rain­bow­dui­no immer noch nicht ans lau­fen. Es blink­te zwar, manch­mal zuck­te es, aber es woll­te nicht das dar­stel­len, was ich in mtX­con­trol “gezeich­net” hat­te. Aber was soll ich sagen? Der direk­te Email­kon­takt mit Tobi hat sehr sehr flott zum rich­ti­gen Ergeb­nis geführt, auch wenn es allem Anschein nach nicht nur mich über­rascht hat­te:

Die Baud­ra­te, also die Über­tra­gungs­ra­te, liegt stan­dard­mä­ßig bei 14.400 und über­for­dert den Rain­bow­dui­no wohl. Das Her­un­ter­set­zen auf 9.600 brach­te den ersehn­ten Erfolg und alles funk­tio­nier­te! (Seit der aktu­el­len Ver­si­on der Soft­ware ist die­se Ein­stel­lung übri­gens Stan­dard)

31.10.09

Ein wei­te­res inter­es­san­tes Phä­no­men, dass ich beob­ach­ten konn­te, ist die unter­schied­li­che Reak­ti­on des Rain­bow­dui­nos auf die Fra­ge, durch wel­chen Anschluß er sei­nen Strom bezieht:

Wäh­rend ich zunächst ja sämt­li­che Anschlüs­se am schwar­zen Ste­cker benutzt habe, bin ich wäh­rend der Feh­ler­su­che auch ein­mal dazu über­ge­gan­gen, den Strom vom Ardui­no an die Pins des grü­nen Anschlus­ses des Rain­bow­dui­nos zu klem­men — und plötz­lich leuch­tet mein Gerät in vol­ler Far­ben­pracht, ohne dass ich einen exter­nen Strom­an­schluss benö­ti­ge.

Mai 2010

Wie ich mitt­ler­wei­le erfah­ren habe, ist nach eini­gen Updates der mtX­con­trol mei­ne Beschrei­bung lei­der nicht mehr up2date. Da ich mit ande­ren Pro­jek­ten (Noch ein Pro­jekt & ArduMo­ped™) der­zeit aus­ge­las­tet bin, wer­de ich mich, wenn über­haupt sinn­voll, erst in eini­ger Zeit damit beschäf­ti­gen kön­nen. Sor­ry.

Fazit

Abschlie­ßend möch­te ich noch ein­mal aus­drück­lich dar­auf hin­wei­sen, dass die­se Zei­len nicht als Kri­tik am Autor von mtX­Con­trol gemeint sind. Naja, ok, viel­leicht ein biß­chen. Oder sagen wir eher als Hin­weis, dass selbst jemand, der von sich bis dato über­zeugt war, grund­sätz­lich ein wenig Ahnung zu haben, schon von simp­len Din­gen gebremst wer­den kann, die für ande­re abso­lut selbst­ver­ständ­lich sind.

Außer­dem möch­te ich her­vor­he­ben, dass Tobi auf mei­nen Kom­men­tar mehr als flott geant­wor­tet hat.  Ich glau­be auch, dass alle Infor­ma­tio­nen, die ich hier zusam­men­ge­zo­gen habe, auf sei­nen Sei­ten bzw. beim see­ed­stu­dio bereits zu fin­den sind. Aller­dings halt nicht an einem Platz, hier ein Bröck­chen, da ein Bröck­chen. Ja, so ist eben das Inter­net. Ich mag’s halt manch­mal etwas kom­pak­ter. Und fin­de mtX­Con­trol super!

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